der deutschen Gebirgs- und Wandervereine e.V. – Wanderverband Bayern

Neues aus der Vertreterversammlung des WV Bayern

Resolution für die Kulturlandschaft – Wachsende Denkmale für die Einheit

Der Wanderverband Bayern beschließt auf seiner Delegiertenversammlung in Oberelsbach in der Rhön eine Dringlichkeits-Resolution zur Novellierung der Umweltverträglichkeitsprüfung und pflanzt drei Elsbeeren als Zeichen für die Wiedervereinigung.

Bei der Baumpflanzaktion am Minigolfplatz in Oberelsbach: (von rechts) 1. Bürgermeisterin von Oberelsbach Birgit Erb, Landesnaturschutzwart des Wanderverbandes Bayern und Vertreter der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Karlheinz Marquardt, Landtagsabgeordneter Sandro Kirchner, Beisitzer des Wanderverbandes Bayern Gebhard Pape, Vizepräsident des Wanderverbandes Bayern Karlheinz Schuster, Präsident des Wanderverbandes Bayern Gerhard Ermischer.

Kurz vor der Wahl des Europäischen Parlaments setzt sich der der Landesverband Bayern der deutschen Gebirgs- und Wandervereine dafür ein, dass der kulturelle Wert der Landschaft bei einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) stärker berücksichtigt wird. Die einstimmig verabschiedete Dringlichkeitsresolution fordert eine maßvolle Überarbeitung des UVP Gesetzes. Landesnaturschutzwart Karlheinz Marquardt hatte in seinem Vortrag auf der Delegiertenversammlung auf die Brisanz einer Überregulierung hingewiesen, die regionale Besonderheiten nicht angemessen würdigen würde. Bei der Mitgliederversammlung trafen sich 15 Repräsentanten der etwa 100.000 Mitglieder zu einer Absprache der Vereinsorganisation und einem Austausch der einzelnen Fachbereiche. Gleichzeitig tagte auch die Bayerische Wanderjugend, die Jugendorganisation des Wanderverbandes Bayern.

In seinem Jahresbericht stellte Gerhard Ermischer, Präsident des Wanderverbandes Bayern, eine positive Entwicklung in der Außendarstellung des Wanderverbandes Bayern fest. Der WV Bayern präsentierte sich mit einem eigenen Stand auf dem Deutsche Wandertag in Oberstdorf, gemeinsam mit der Wanderjugend Bayern, konnte aber auch eine neue Übersichtskarte gestalten, die die Regionen der Mitgliedsvereine des WV Bayern zeigt und über die verschiedenen Fachbereiche (Wandern, Wege, Naturschutz, Kultur, usw.) informiert. Sie kann über die Geschäftsstelle des WV Bayern bezogen werden. Ein weiterer Schwerpunkt war 2013 das Thema Wandern: Erstmals veranstaltete der WV Bayern auf Landesebene die nach BANU zertifizierte Wanderführerausbildung. Präsident Ermischer nutzte gleich die Gelegenheit und erwarb gemeinsam mit der Geschäftsführerin des WV Bayern, Susanne Göller und der Bildungsreferentin der Wanderjugend LV Bayern, Regine Sailer das Wanderführerzertifikat. Bei der Tagung der Wanderjugend LV Bayern wurde der neue Landesvorstand für die kommenden drei Jahre gewählt: Wolfgang Ascherfeld vom Spessartbund wurde als Landesjugendwart ebenso bestätigt wie sein Stellvertreter Tobias Ittner vom Fränkischen Albverein. Manuela Baumbach vom Rhönklub führt weiterhin die finanziellen Geschicke der Wanderjugend in Bayern. Unterstützt wird dieses Team von vier Fachbeiräten: Edith Zink vom Rhönklub und Christina Beier vom Fichtelgebirgsverein, sowie Erik Hofmann vom Haßbergverein und Ludwig Lang vom Spessartbund. Als Kassenprüferinnen haben sich Gloria Kammerlander vom Spessartbund und Sieglinde Soukup vom Oberpfälzer Waldverein zur Verfügung gestellt. Zum 25-jährigen Jubiläum der Wiedervereinigung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schirmherrschaft über die Aktion „Drei Bäume als wachsendes Denkmal“ übernommen. Eine bundesweite Pflanzkampagne für die sich die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald nach einer Idee von Werner Eckardt einsetzt. Der Landesverband Bayern der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine (Wanderverband Bayern) schließt sich dieser Aktion an und startete mit der Pflanzung von drei Elsbeeren in Oberelsbach als „Wachsendes Denkmal für die Wiedervereinigung Deutschlands“.


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Juli 2017